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Antiken-Minister Khaled-El-Enany gab die Entdeckung eines Grabes aus der 18. Dynastie bekannt



Sat Bastet offline
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Betreff: Antiken-Minister Khaled-El-Enany gab die Entdeckung eines Grabes aus der 18. Dynastie bekannt  -  Gepostet: 09.09.2017 - 18:20 Uhr  -  
Hallo, Zusammen ...

Ahram-Online
berichtet heute:

Das Grab eines Goldschmiedes des Amun-Re wurde in der Nekropole Draa Abul Naga auf Luxors Westufer gefunden!

Zusammen mit einer Reihe von anderen wurde dieses Grab von einer ägyptischen archäologischen Mission unter der Leitung von Mostafa Waziri entdeckt.

Auf einer Gala-Veranstaltung in der Draa-Abul-Naga-Nekropole auf Luxor's West-Bank verkündete heute, am Samstag, dem 9.9., der Antiken-Minister Khaled-El-Enany die Entdeckung eines Grabes aus der 18. Dynastie. Es handelt sich dabei um die Grablege des Goldschmiedes des Amun-Res, Amenemhat, und einen Begräbnisschacht für eine ganze Familie aus dem Mittleren Reich

Der Gouverneur von Luxor, Mohamed Badr, sowie Mitglieder der griechischen und zypriotischen Botschaften in Ägypten, der Kulturattaché Chinas und der schweizerische Missionsleiter nahmen an der Veranstaltung teil.
Diese Entdeckung wurde von der ägyptischen archäologische Mission, unter der Leitung von Mostafa Waziri gemacht. Das neu entdeckte Grabmal umfasst einen Eingang, der im Hof ​​eines anderen Mittleren Reiches Grab liegt (Kampp 150)

Der Eingang führt zu einer quadratischen Kammer, an deren Ende, in einer Nische, die Doppel-Statue des Grabbesitzer und seiner Frau gefunden wurde. Die Statue zeigt einen Mann, Namens Amenemhat, der auf einem hohen Stuhl neben seiner Frau sitzt, die ein langes Kleid und eine Perücke trägt.

Zwischen ihren Beinen steht, in verkleinertem Maßstab, die Gestalt eines ihrer Söhne. Waziri sagte Ahram Online, dass das Grab zwei Grabschächte hat. Was das Wichtigste für den Besitzer des Grabes und seine Frau war.

Das Grab ist sieben Meter tief und enthält ein ganzes Sortiment von Mumien, Sarkophagen und in Holz geschnitzte Grabmasken zusammen mit einer Anzahl von Uschebti Figuren.

Der zweite Schacht wurde links von der Hauptkammer des Grabes entdeckt und enthält eine weitere Ansammlung von Sarkophagen aus der 21. und 22. Dynastie, die allerdings einer [wahrscheinlich qualitativen] Verschlechterung während der Spätzeit unterworfen sind.

Im offenen Hof traf die Mission auf eine Ansammlung von Grabschächten aus dem Mittleren Reich, wo die Familienbestattung einer Frau und ihrer beiden Kinder ausgegraben wurde. Bestehend aus zwei hölzernen Särgen mit Mumien und einer Sammlung von Kopfstützen.

Der Kochenspezialist Sherine Ahmed Shawqi, der die Knochen der Mumien untersuchte, erklärte, dass die ersten Untersuchungen dieser Mumien zeigen, dass die Frau im Alter von etwa 50 Jahren gestorben ist und, dass sie während ihres Lebens an Hohlräumen in ihren Knochen* [siehe unten] gelitten hat, die zu Abszessen im Kiefer und einer bakteriellen Erkrankung führten.

Shawqi fügte außerdem hinzu, dass im Inneren des Sarges die Kopfstütze der verstorbenen Frau sowie eine Gruppe von Töpferwaren gefunden wurden.

Studien über die Mumien ihrer beiden Kinder zeigen, dass sie zwei erwachsene Männer im Alter zwischen 20 und 30 Jahren waren. Beide Mumien befinden in einem sehr guten Erhaltungszustand.

Waziri behauptet, dass eine der männlichen Mumien zeigt, dass er während seines Lebens ebenfalls an diesen Hohlräumen (der Knochen) litt, während die zweite zeigt, dass sie wahrscheinlich später in denselben Sarg gelegt wurde, weil die Gebeine frei lagen.

Der Archäologe Mohamed Baabash, der Mitglied des Ausgrabtsteams ist, sagte, dass während der Ausgrabungen die Mission auf mehrere Begräbnisobjekte traf, von denen einige zum Grabbesitzer gehören.

Unter den entdeckten Artefakten sind: Kalksteinreste eines Opfertisches; vier hölzerne, teilweise beschädigte Sarkophage mit hieroglyphischen Text und Szenen von verschiedenen altägyptischen Gottheiten verziert; und die Sandstein-Doppel-Statue eines Händlers/Kaufmanns im Tempel von König Tuthmose III., namens "Mah".

Eine Sammlung von 150 Ushebti Figuren, die in Fayence, Holz, gebranntem Ton, Kalkstein und Lehmziegel geschnitzt wurden, wurde ebenfalls ausgegraben. Die Mission hat auch eine Sammlung von 50 Begräbniskegeln ausgegraben, von denen 40 Beweise für die Anwesenheit anderer Gräber von vier Beamten sind.

Die genaue Lage der letzteren wurde noch nicht lokalisiert. Diese Beamten sind Maati, Bengy, Rourou und Wesir Ptahmes. Die anderen gehören Neb-Amun, dem „grain harvester“ und dem Vorsteher von Amuns Kornspeicher, dessen Grab wahrscheinlich TT145 ist, und Nebsenu, dem Hohepriester des Amun, dessen Grab (wahrscheinlich Kampp 143) ist.

Anmerkung:
Was man sich unter diesen "cavities" -"Hohlräumen"* genau vorstellen muss und ob sie die Folge der Abzesse waren, habe ich leider nicht näher herausfinden können. o.O
(Vielleicht habt Ihr dazu eine Idee?)

Mit Grüßlis ...
von Basti
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Sat Bastet offline
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Betreff: Re: Antiken-Minister Khaled-El-Enany gab die Entdeckung eines Grabes aus der 18. Dynastie bekannt  -  Gepostet: 10.09.2017 - 20:19 Uhr  -  
Hallo zusammen ...

Ein kleiner Nachtrag zu dem von mir gestern übersetzten und eingestellten Artikel der Ahram-Online.

Bei der Übersetzung hatte ich nämlich an zwei Stellen kleine Probleme. Diese haben sich jedoch unterdessen geklärt. "Cavities", was ich mit "Höhlen" übersetzt hatte und auf das ich mir keinen Reim hatte machen könnte, obwohl ich schon ( wie sich herausstellte auch richtig) vermutet hatte, um was es evtl. gehen könnte, soll wahrscheinlich "caries" und "Karies" heißen. Das zweite Wort, welches ich nicht recht deuten konnte hieß "carbuncular" ... uns soll eigentlich "carbuncle"- "Karbunkel" heißen. ( Obwohl ich unter "Karbunkel" eigentlich auch etwas ganz anderes verstehe, und das nicht unbedingt etwas mit Abzessen am Kiefer oder den Zähnen zu tun hat.) Nun ja, wenn aber schon der Verfasser des originalen Artikels mit einer Fremdsprache zu kämpfen hatte, dann erschwert das die Übersetzung in eine weitere Sprache natürlich auch. Der Artikel war allerdings im Ganzen sowieso schon etwas unübersichtlich bzw. "wirr" formuliert ... Aber,nun gut, auch so lernt man eben immer wieder etwas dazu ...

Damit dürfte das dann also geklärt sein. Die Frau und beide Söhne litten unter im Alten Ägypten weit verbreitetem Karies und bösen Abzessen. Sie haben mit Sicherheit zu Lebzeiten schlimme Schmerzen aushalten müssen und sind am Ende an einer, durch die Abzesse verursachten Sepsis verstorben.

Mit Grüßlis ...
von Basti
Dieser Post wurde 1 mal bearbeitet. Letzte Editierung: 10.09.2017 - 20:22 Uhr von Sat Bastet.
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