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Günter Dreyer ist verstorben



Nefer offline
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Betreff: Günter Dreyer ist verstorben  -  Gepostet: 13.03.2019 - 16:58 Uhr  -  
Und wieder ist einer der Großen der Ägyptologie von uns gegangen. Vollkommen unerwartet ist gestern Abend der ehemalige Direktor der Abteilung Kairo des Deutschen Archäologischen Instituts (DAI), Günter Dreyer, in Berlin verstorben. Er leitete das DAI von 1998-2008.

Ich hatte die Ehre seine Frau Isabel über Facebook zu kennen und wünsche der Familie (in Spanien und in Deutschland) viel Kraft diese für sie schlimme Zeit zu überstehen. Ich hatte eines seiner doppelten Bücher aus seiner Berliner Bibliothek gekauft und bei diesem Anlass berichtete seine Frau mir, dass Günter und sie im Moment mit einem Projekt über Abydos beschäftigt sind - beide hatten noch so viel vor.

Es scheint im Moment so, dass uns die "Großen Alten" der Ägyptologie für immer verlassen.....die Welt der Ägyptologie wird ärmer.....Erst Stadelmann, jetzt Dreyer.....

Günter Dreyer hat in Hamburg Assyriologie, Ägyptologie und Biblische Archäologie sowie von 1971 bis 1978 an der FU Berlin Ägyptologie und Vorderasiatische Altertumskunde, studiert. Er nahm auch an Ausgrabungen teil, wie am Totentempel von Sethos I. in Qurna und auf Elephantine. Promoviert hat er 1978 mit einer Arbeit über Tempelweihegaben der Frühzeit und das Alte Reich.

1987 erhielt er ein Habilitationsstipendium der Deutschen Forschungsgemeinschaft und nahm einen Lehrauftrag an der FU Berlin an. Im Oktober 1989 wurde er 2. Direktor des DAI, Abteilung Kairo und übernahm auch die Leitung der Ausgrabungen in Abydos. Seine Habilitationsschrift über das "prädynastische Königsgrab U-j in Abydos" erschien 1997. Außerdem wurde er in diesem Jahr Leiter der Grabungen auf Elephantine. 1998 wurde er Nachfolger von Rainer Stadelmann (der ebenfalls in diesem Jahr verstorben ist) als Direktor des Deutschen Archäologischen Instituts, Abteilung Kairo.

2008 ging er Pension, was aber nicht bedeutete, dass er seine Forschungen und Arbeiten in den kommenden Jahren einstellen wollte. Er hatte noch so vieles vor.......
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